"Erika" - die verlorene Schwester

  • Inspiriert von der Monikas Gastfreundlichkeit und frustriert von der scheinbar aussichtlosen Suche nach zeitgemäßer Schließtechnik reifte eines Abends am Lagerfeuer bei frischem Wildsteak und Vodka der Entschluss mit dem Nützlichen und Schönen, was nicht mehr in den Rucksack passt, denen zu helfen die es brauchen oder Freude dran haben.


    Bei den Streifzügen durch den Wald campierte ich eines Abends an einem ruhigen Fleck und während ich das Holz für das Feuer machte entdeckte ich ein Zeichen der Verbundenheit – eingeritzt in einen alten Baum – wohl aus der Zeit vor der Apokalypse:


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    Und mit einem Mal wusste ich, Monika war früher nicht allein… Sie muss in den Wirren des Seuchenausbruchs ihre kleine, nordisch kühle Schwester irgendwann aus den Augen verloren haben.


    Während ich, vollgefuttert, am Lagerfeuer nach einschlief erschien mir Erika im Traum. Ob Sie auch, wie Ihre große Schwester Barbara mit Namen Monika, barbusig in irgendwelchen Spelunken gekellnert hat lässt sich nicht mehr ergründen. Sie scheint nach der Apokalypse mehr und mehr an Substanz verloren zu haben und gleicht mehr einem Hauch in den stürmischen Winden von Chernarus…


    Und so entschied ich mich am folgenden Morgen, Erika wieder einen Ort zu schenken an dem sie sich (barbusig wie Ihre Schwester oder auch nicht) liebevoll um Reisende kümmern kann, die sich auf den beschwerlichen Weg in die nördlichsten Gefilde aufgemacht haben und regelmäßig die notwendigsten Versorgungsgüter bereitzustellen (ein Hauch in den stürmischen Winden… die gute schafft die Schlepperei eben nicht mehr alleine)…


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    Getreu dem Motto Ihrer südlichen Stiefschwester:


    "Jeder ist eingeladen, ein jeder ist willkommen. Nimm dir was du brauchst und beim nächsten Mal lässt du was da."



    Ein paar Bitten des Kochs, Gärtners & Hausmeisters (in Personalunion … wo gibt’s in diesen Tagen noch brauchbares Personal?!?):


    • Es gärtnert sich schlecht, wenn der Bleigehalt im Rücken sprunghaft ansteigt …
    • Das frische Fleisch könnte kontaminiert werden, wenn ich kopfüber und blutüberströmt in selbiges falle …


    … sollte das dennoch der gewünschte Weg sein, lasst mich wenigstens die Nahrung vorher beiseite legen.


    Ansonsten versichere ich, dass mein Impfstatus einwandfrei ist – zur Kontrolle nehme ich auch zur Not die Hände hoch, allerdings nicht im Bruchteil einer Sekunde. Ich möchte nicht, dass sich jemand an der umherfliegenden Schaufel verletzt, weil sie mir vor Schreck aus der Hand rutscht…


    Abschließend … Erika lässt sich in alle Taschen und sogar unter den Rock gucken. Räumt gerne Ihre Taschen leer, wenn ihr nur so Eure Gier stillen könnt aber lasst Erika wenigstens den Rock, ihre Zelte und Einrichtungsgegenstände…


    Das ist die früher im Sandkasten: Wer dem schwachen Kind das Förmchen und die Schippe klaut hat eh die kleinsten, weichsten Eierchen … der einzige Unterschied – davor wusstet es nur DU, danach wissen es alle. :P

  • Geschichten aus Erikas Nähkästchen: „Die ersten Tage…“


    Die ersten Tage mit Erika verliefen überwiegend ruhig. Sie bekam neue Taschen an Ihren Rock, um mehr Platz für Proviant und andere Versorgungsgüter zu schaffen … Ich – der Hausmeister – gebe zu, dass meine Nähkünste wohl beschränkt sind. Die Taschen sehen samt und sonders eher aus wie grobschlächtige Zelte…


    Für das allgemeine Wohlbefinden wurde außerdem eine Lagerfeuerstelle mit gemütlichen Sitzgelegenheiten gezimmert. Somit steht geselligen Runden am Lagerfeuer bei Wild, Vodka und Erikas berühmten Heidenebel nichts mehr im Wege.


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    Auch das Jagd- und Gartenglück war Erika in den vergangenen Tagen hold. Nachdem es erste Überlebende offensichtlich hierher verschlagen hat mussten die Vorräte wieder aufgefüllt werden. Glücklicherweise finden sich in der Umgebung reiche Jagdgründe und auch Pilze gedeihen in ausreichender Menge.


    Ein dank geht da an die unbekannten Besucher, die weder mehr mitgenommen haben als sie hätten tragen können noch Unrat und anderes auf dem Boden verstreut haben. <3

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    Leider kann Erika bislang noch nicht wieder ihren legendären Eintopf anbieten. Das notwendige Küchengerät ist leider „abhanden gekommen“ – nicht bei Erika Zuhause aber scheinbar wurde das provisorische Küchenzelt des Kochs weiter im Süden von Trüffel-Lootschweinen aufgestöbert und geplündert. :( Nichts mehr davon war da.


    Das gemeine Lootschwein scheint aber die Nase immer am Boden und in große Nadelbäume zu stecken, dass das gelbe Fass welches offen neben einer Birke stand haben sie wohl übersehen. :D


    Wer möchte kann das Ding auch abholen, zu finden südlich der Ruine Zub (… über die Lichtung und über die nächste Anhöhe noch knapp drüber … / Gerüchten zufolge hat Mogilevka ja Einwohner)


    Der einzige Wermutstropfen auf diesen gelungenen Start ein Schuss, der den Hausmeister auf der Jagd völlig aus dem Nichts, also aus dem Hinterhalt, quasi hinterhältig und gemein traf!!! Glücklicherweise handelte es sich offensichtlich, trotz des wohl großen Kalibers, nicht um einen sehr geübten Schützen, denn mehr als das Bein traf er nicht. :P

    Knapp am Leben und mit zertrümmertem Bein schleppte sich der Hausmeister in das nächste Unterholz und harrte der Dinge, die da kommen sollten … nicht…


    Niemand setzte nach … nur eine unheimliche Stille machte sich breit. Der Hausmeister wagte kaum zu atmen, verband seine blutende Wunde und harrte aus, bis er wieder gehen konnte. Den Schützen sah er und hörte er nie wieder. (Vielleicht lag es auch daran, dass der Hausmeister sich für die Jagd mit Militärklamotten und Sturmhelm ... samt Visier … und automatischen Waffen auf dem Rücken ausgerüstet hatte ^^).


    Den Helm und die automatische Waffe hat er darauf hin im Wald entsorgt und ist auf der Suche nach einem post-apokalyptischen Ausrüstungsgeschäft für Jagdbedarf, um sich standesgemäß und (hoffentlich) harmlos wirkend zu kleiden. :saint:

  • Geschichten aus Erikas Nähkästchen: „Neuigkeiten & Hausputz“


    Erikas Taschen haben sich hier und da in den vergangenen Tagen etwas geleert – ohne Schäden durch Vandalismus. Allen Besuchern vielen Dank für den Anstand. Mal sehen, wann es die ersten Rowdies hierher verschlägt…


    Das Lootglück des Hausmeisters bescherte Erika heute eine neue Küchenausstattung (Topf und Dreibeine) … Erikas Speisekarte kann also ab sofort (sofern niemand in der Zwischenzeit die Küche postwendend wieder leerräumt) auch mit der Herstellung von Erikas legendärem Eintopf begonnen werden.


    Außerdem wurden Erikas Taschen vergrößert, weiter gefüllt und aufgeräumt. In den Taschen finden sich nun essbare Vorräte, verschiedene Bekleidung, Werkzeug, Lagerfeuerbedarf und weitere Kleinigkeiten gut sortiert --- und Erikas Küchenausstattung… (die eigentlich nicht für „to go“ gedacht ist :S).


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    Eine kleinere "Tasche" von Erika wurde als Rumpelkammer für Silvesterzubehör umfunktioniert. Ab sofort finden sich im Zelt neben dem Lagerfeuer überzählige Bleispritzen nebst unsortierter Füllung für selbige… Eben alles das, was nur unnötig Platz im Jagdinventar verbraucht, aber zum Wegwerfen entweder zu schade oder gar umweltbelastend ist … Ärger mit Docteur Amy Lewis möchte Erika unter allen Umständen vermeiden ... :D


    P.S.: Zum Abwischen nach dem Verrichten der Notdurft muss man nicht Erikas Informationszettel vom Baum klauben.... Man kann auch mit einem Rag den Allwertesten säubern (Desinfektionsspray sollte noch im 1. Zelt rechts vorhanden sein...) 8) Das nächste Mal gibt's was hinten drauf... [link]

  • Ganz vergessen...


    Der Hausmeister macht gerade Urlaub auf OneLife ... Nachdem er vom aufziehenden Krieg erfahren hat muss er nochmal losziehen und die verbuggte 9mm und die Gummi-Schrotze doch mal gegen echte Schießeisen austauschen - was wirklich nicht ganz so einfach ist als Einzelkämpfer... :D


    Könnte im Camp, sofern überhaupt noch existent, etwas chaotischer aussehen...


    Viele Grüße, die Erika

  • Geschichten aus Erikas Nähkästchen: „Weiterhin Probleme mit der frischen Küche“


    Nachdem der Hausmeister aus seinem Urlaub zurückgekehrt ist habe ich ihn und einen freien MItarbeiter auf die Suche nach postapokalyptischer Schließtechnik geschickt - bislang erfolglos ... der Hausmeister hat es wohl nicht so mit dem Finden... ;)


    Da aufgrund geänderter Klimabedingungen auf Chernarus leider mehr Aufwand für die Haltbarmachung von Nahrung aufgewendet werden muss und die Utensilien dazu offensichtlich sehr begehrt sind kann ich zur Zeit nur gelegentlich Nahrung aus der Zeit vor der Apokalypse anbieten.


    Ja, es sind schwere Zeiten... ;) Immerhin mein Rock ist noch heile...


    Vielleicht ist es auch an der Zeit, neue und andere Tätigkeitsfelder zu erschliessen.


    Viele Grüße, die Erika

  • R.I.P. "Erika"


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    Erika ist tot, lang lebe Erika...

    Ich bin überrascht, dass das Experiment so lange gut gegangen ist. Lange kann die Zerstörung nicht zurück gelegen haben, da die traurigen Reste noch nicht zu Staub zerfallen waren...Ich werde mich ein paar Tage in Trauer in die Wälder zurückziehen und neue Kraft und notwendigen Loot sammeln, so dass Erika robuster wieder auferstehen kann.

  • Na vielleicht schaue ich mit einer Kiste Schnappes dann auch beim Gottesdienst und im dreckigen Löffel vorbei. ;)

    Bin eh zur Zeit auch öfters in der Gegend unterwegs... ich habe beim Zehner-Karten-Kauf fürs Freibad wohl nicht aufgepasst und stattdessen Pauschalreisen an die Küste erworben.... :/